Neues im Arbeitsschutz

Verordnung zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern (EMFV)

Seit dem 19.11.2016 gilt die neue Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch elektromagnetische Felder (EMFV).

Hier wird gefordert, dass der Arbeitgeber Gefährdungen durch elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz beurteilen und Maßnahmen für Sicherheit und den Gesundheitsschutz nach dem Stand der Technik festlegen muss. Die Verordnung befindet sich im Bundesgesetzblatt 2016 Teil 1 Nr. 54 auf Seite 2531. Über den Link können Sie sich die Verordnung als pdf herunter laden.

Für den Arbeitgeber bedeutet das folgendes:

Er hat die nach §3 Abs.1Satz9 festgelegten Massnahmen nach dem Stand der Technik durch zu führen, um Gefährdungen der Beschäftigten aus zu schliessen oder so weit wie möglich zu verringern. Dazu sind Entstehung und Ausbreitung elektromagnetischer Felder nach dem Stand der Technik vorrangig an der Quelle zu verhindern oder zu reduzieren, er hat dafür zu sorgen, dass die Expositionswerte eingehalten und Gefährdungen auf Grund direkter und indirekter Wirkungen von elektromagnetischen Feldern vermieden oder verringert. Technische Massnahmen haben Vorrang vor organisatorischen und personenbezogenen Massnahmen. Geeignete PSA ist dann zu verwenden, wenn technische und organisatorische Massnahmen nicht ausreichen oder nicht anwendbar sind. Es besteht Kennzeichnungspflicht bei Überschreitung von Höchstwerten. Der Arbeitnehmer darf hier nur tätig werden, wenn das Arbeitsverfahren dies erfordert.

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