Datenschutz

Die häufigste Sichtweise bei der Implementierung von Datenschutz ist die, sich rechtskonform zu verhalten, um damit Abmahnungen oder Strafen zu vermeiden.

Um Vertrauensverluste bei Lieferanten oder Kunden zu vermeiden, sind Datenverluste oder die unerlaubter Weitergabe von Daten an Dritte zu unterbinden.

Die IT-Sicherheit ist schon wichtig, weil immer mehr Informationen elektronische versendet und elektronisch gespeichert werden. Aber der Datenschutz fängt schon beim Papierabfall an. Hier sollte man sich fragen 'Was für Informationen sind auf dem Schriftstück?' Werbepost von Lieferanten enthält meistens eine Kundennummer. Hier entscheidet sich, was für ein Papierschredder eingesetzt werden muss. Was geschieht mit einem ausgewechselten Datenträger? Soll er z.B. geschreddert oder elektromagnetisch gelöscht werden? Dies darf nur nach ’genormten’ Verfahren geschehen. Ein einfaches ’delete’ oder formatieren reicht nicht, da die Daten mit entsprechenden Softwareprogrammen wieder lesbar gemacht werden können.

Das Persönlichkeitsrecht und Recht auf informelle Selbstbestimmung wird durch den Datenschutz gewährleistet.

In Vereinen, Organisationen und Unternehmen werden Mitarbeiter-, Kunden-, und Lieferantendaten erfasst, verarbeitet, genutzt und ausgewertet. Dies erfolgt mit Hilfe von Softwareprogrammen. Deshalb sind alle Vereine, Organisationen und Unternehmen durch das Bundesdatenschutzgesetzt (BDSG) verpflichtet den Datenschutz zu gewährleisten und einzuhalten. Dies ist unabhängig von der Personenanzahl im Betrieb.

Erheben, verarbeiten oder nutzen mehr als neun Personen in Vereinen, Organisationen und Unternehmen personenbezogene Daten, sind diese gesetzlich verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen.

Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung und Implementierung des Datenschutzes in Ihrem Unternehmen.