Brandschutz

Geschichtliches zum Brandschutz

Die Menschheit hat seit jeher mit dem Feuer zu tun. Für die menschliche Entwicklung war das Feuer sehr wichtig. In der Nahrungszubereitung hat Feuer das Fleisch soweit aufbereitet, dass es gut durch den menschlichen Organismus aufgenommen werden konnte. Hierdurch konnte sich das menschliche Gehirn erst richtig entwickeln.

Mit der Entstehung von Dörfern und Städten wuchsen die Gebäude immer dichter zusammen. Damit wurde auch zunehmend die Gefahr des Feuers immer deutlicher.

Auf einem Palastrelief, das auf 850 vor Christi datiert wird, ist zu sehen, wie Brandfackeln mit großen Wasserlöffeln gelöscht wurden.

Um 564 vor Christi wurden in China brennende Häuser eingerissen und gefährdete Gebäude mit feuchter Erde beworfen.

Im römischen Reich wurden zum Feuerschutz Gruppen aus Sklaven gebildet und an Mauern und Toren stationiert. In der vorchristlichen Zeit wurde Holz als Brandschutz mit Alaun bestrichen. Die Gruppen aus Sklaven im römischen Reich wurden später zu größeren Einheiten, den Wahkohorten zusammengeschlossen. Zum Löschen von Bränden wurden Löschdecken aus Lumpen, Eimer, Äxte, Leitern und Einreißhaken eingesetzt.

Im Mittelalter verpflichtete man die Gemeinden, den Brandschutz aufzubauen und auch die Bürger mussten sich am Brandschutz beteiligen. Die Nachtwächter und Türmer waren zuständig für die Feuermeldung. Aus dem Jahr 1086 stammt die älteste Feuerordnung. In den Feuerlöschverordnungen aus dem 13. und 14. Jahrhundert stand z.B., dass abends ab einer festgelegten Uhrzeit kein Feuer mehr brennen durfte; ebenso musste ein Eimer voll Wasser im Haushalt bereitgehalten werden.

Der Wasserschlauch zum Löschen von Bränden kam im 17. Jahrhundert auf. Zuerst bestand dieser aus genähtem Leder, später wurde das Leder genietet. Ein Jahrhundert später kamen die ersten Hanfschläuche zum Einsatz. Aber erst, als diese mit einer Gummieinlage versehen wurde, etwa 100 Jahre später, fanden diese Schläuche ihren festen Einsatz bei der Feuerwehr.

Bei den Bürgern setzte sich durch die verheerenden Brände die Erkenntnis durch, dass man sich nicht allein auf die Obrigkeit verlassen kann. Sie nahmen deshalb die Brandbekämpfung selbst in die Hand. Dies war die Entstehung der freiwilligen Feuerwehren. Um 1848 entstanden in Deutschland viele Feuerwehren.

1686 wurde in Wien die erste Berufsfeuerwehr gegründet.

 

Bezugsquellen:
http://www.feuerwehrgeschichte.de; 10.12.2013
http:/www.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Feuerwehr; 10.12.2013